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Jef, Luc und Nadia Houben Perlen und Edelsteine


1. und 2. Preis national Argenton gegen 14.105 Tauben
Itegem – Waren Sie shon einmal bei der Familie Houben in Itegem? Haben Sie schon einmal die typisch belgische Gastfreundschaft diesertaubensportbegeisterten Familie erlebt? Haben Sie schon einmalmit Jef, Luc und Nadia Houben über den Taubensport geplaudert? Das muß man einfach mal erlebt haben! Es sind ganz gewiß Sternstunden im Leben eines Taubenzüchters, Gast bei den Houbens zu sein.


Ihr Leben, d.h. das Leben von Familienoberhaupt Jef, Mutter Evelyne, Sohn Luc, Tochter Nadia, Schwiegertochter Monique, Schwiegersohn Robert und Enkelin Cindy, um sie einmail alle zu nennen, ist ein Leben für den Taubensport. Es ist imponierend, mit wieviel Einsatzbereitschaft und Energie alle dabei sind. Jahr für Jahr stehen sie im Mittelpunkt des Interesses von Taubenzüchtern aus aller Welt. Egal, wo man auf Sportfreunde trifft, immer wieder taucht über kurz oder lang die Frage auf: wie haben die Houbens gespielt? Dieses weltumspannende öffentliche Interesse übt natürlich auf die Houbens auch einengewissen Erfolgszwang aus: schlecht spielen dürfen sie nicht. Aber keine Sorge: sie spielen nicht schlecht! Mit viel Sachkenntinis und großem Einsatz fügen sie Jahr für Jahr neue Perlen und Edelsteine in ihre reich besetzte Erfelgskrone. Wie groß die Erfolge sins, zeigen die Meisterschaftsübersichten, die Preislisten der großen Nationalflüge und auch die Erfolgsmeldungen, die von Schlägen kommen, auf denen mit Houben-Tauben gereist wird.


Im Hause Houben in Itegem wird schon mehr als ein halbes Jarhundert Taubensport auf höchstem Niveau betrieben. Wie hat das alles eigentlich angefangen?


Schon der Großvater mütterlicherseits von Jef Houben, Mon De Belder, hatte Tauben und konnte gut damit umgehen. Vater Gerard Houben hatte ebenfalls Tauben und übernahm von seinem Schwiegervater Tauben der Sorte Fonne Ceulemans, die auch die Basis bei den Gebrüdern Janssen bilden. Gegen Ende der vierziger Jahre übernahm Jef Houben auf dem Schlag seines Vaters, der mehr schlecht als recht spielte, das Ruder und damit auch die Tauben der Rasse Ceulemans. An der Basis der Ceulemans-Linien steht der “Oude Blauwe” von 57, der mit der “Prinseske” den Stammvogel “Goede Blauwe”, B 60-6400508, gab. 1966 wurde der “Goede Blauwe” 2. provinziale As-Taube auf der Mittelstrecke. Sein Sohn, der “Baron”, B 67-6648969, machte den Namen Houben weltberühmt und war über viele Jahre der Fahnenträger des Schlages. Die “Baron”-Linie ist in vielen großen Cracks verankert. Aus dem “Baron” fielder “Jonge Baron”, B 70-6420332, ein Vorausflieger par excellence mit 1. Konkursen von Châteauroux, Poitiers, Tulle und Bourges. In den Stammbäumen aller heutigen Berühmtheiten des Houben-Schlages begegnet uns der “Jonge Baron”, der 1975 zur 1. provinzialen As-Tauben gekrönt wurde. So ist er der Großvater des heute auch schon wieder legendären “Sony”, B 83-6376407. Ein Bruder des bereits genannten “Oude Blauwe”, der “Oude Radio”, brachte den “Jonge Radio”, der dem heutigen Stamm ebenfalls deutlich sichtbar seinen Stempel aufdrückte. Die Mutter des “Jonge Radio” war die “Oude Zwart”, von der man sagt, daß sie die dunkle Farbe in den Houben-Stamm einbrachte.


Ende der sechziger Jarhe wurden von Stan Raeymakers aus Emblem (B) zwei hervorragende Täubinnen nach Itegem geholt. Da war zum einen die “Geschoten Duivin”, B 64-4101869, eine Tochter des Spitzenfliegers “13” von Mariman-Raey. Der “13”war ein Sohn des weltberühmten “Genaaide” von Desmet-Matthijs aus Nokere. Die andere Täubin war die “Lichte Stan”, B 69-6753915, die aus einer Tochter des “Petrus”, einem Sohn des “Plastron” der Gebr. Debaere aus Nokere stammte. Beide Täubinnen gehörten also zur Rasse Desmet-Matthijs.


Aus diesem Ausgangsmaterial formte Jef Houben in jahrzehntelanger Arbeiter einen homogenen Stamm von großer Klasse.

Houben aktuell
Und wie sah nun die Saison 1995 aus? Ich denke die Frage erübrigt sich. Trotz unterschiedlichster Witterungsbedingungen, mit denen wir Taubenzüchter 1995 ja alle zu kämpfen hatten, lagen die Houben-Tauben wieder weit vorn.


Am 12.8.95 fliegt de B 95-6230638, ein Urenkel des “Jonge Artiest”, mit 7 Minuten Vorsprong den 1. Preis national van Argenton gegen 14.105 Tauben. Zuvor hatte er schon am 23.7 den 37. Preis von Dourdan gegen 417 Tauben und am 29.7 den 117. Preis von Bourges gegen 1.329 Tauben geflogen. Ein anderes Houben-Talent, der B 95-6230607, gewinnt übrigens auf dem Argenton-Flug vom 12.8 den 2. Preis national. Insgesamt ein weiterer großer Erfolg der Familie Houben.

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Jef, Luc & Nadia Houben
Heibergstraat 12
B   2222    Itegem
Tel: +32  (0)15 24 47 01
Fax: +32 (0)15 25 17 49
E-Mail: houben@houbenpigeons.be